Der Freundeskreis Nigeria setzt sich bereits seit den 1980er Jahren für eine Verbesserung der Lebensbedingungen im Südosten Nigerias (Enugu State), dem ehemaligen Biafra-Gebiet, ein.


Über Partnerschaften mit der dortigen Dorfentwicklungsgruppe DPC (Development projects coordination in Enugu) werden Projekte in den verschiedensten Lebensbereichen gefördert und unterstützt. Die Schwerpunkte liegen in der Unterstützung und Berufsausbildung von Waisen, Straßenjugendlichen und Behinderten sowie in der Entwicklung der Dörfer zur Vermeidung der Landflucht.

In der Dorfentwicklung spielen neben der medizinischen Versorgung vor allem landwirtschaftliche Projekte eine große Rolle (z.B Errichtung von Reismühlen, Wasserversorgung, Erhalt von Schulgebäuden usw.), Die Vergabe von Mikrodarlehen an Dorfbäuerinnen für Existenzgründungen (z.B. Hühneraufzucht, Reisanbau) hat sich als ausgesprochen erfolgreich erwiesen. Die Darlehen (z.B. 20-50 €) werden nach der Rückzahlung in einem revolvierenden Verfahren immer wieder an weitere Dorfbäuerinnen ausgegeben. Hunderte von Familien können so ihr Einkommen selbst erwirtschaften – ohne Almosen, sondern durch ihre eigene Arbeit!

Eine Reihe von Projekten wurde maßgeblich mit Fördergeldern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) unterstützt.

Weitere Infos:
Flyer Rotierende Darlehen
Reisebericht: „Und plötzlich ist es dunkel“

Kontakt: Freundeskreis Nigeria, Kurfürstenstr.3, 46509 Xanten

Kontakt: Klaus Wolfertz, Tel. 02801/1353

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