Xanten/Beit-Sahour · Die Eine-Welt-Gruppe aus Xanten spendet der Evangelisch-Lutherischen Schule in Beit-Sahour in Palästina Geld. Damit soll Eltern geholfen werden, die das Schulgeld nicht bezahlen können. Wegen des Krieges haben viele Familien zurzeit kein Einkommen. Von Jürgen Kappel
Austausch über Landesgrenzen hinweg: Wolfgang Schneider im Gespräch mit Jannette Osthus (links oben), Schulleiterin Shireen Awad und Rasha Khair (unten links und MItte rechts) sowie mit zwei Lehrerinnen des Stiftsgymnasiums. Foto: Jürgen Kappel
Der Kontakt zwischen der Eine-Welt-Gruppe und Beit-Sahour, eine der vier Partnerstädte Xantens, besteht schon lange. Immer wieder versucht die Gruppe, den Menschen in Palästina zu helfen – vor allem finanziell. Erst im vergangenen Jahr hat die Eine-Welt-Gruppe 2000 Euro an Beit-Sahour gegeben. Weil es jedoch schwierig ist, das Geld einfach zu überweisen, hat man in der Stadt gefragt, welche Unterstützung sich die Menschen wünschen. Die Antwort aus der Bevölkerung: Medikamente für Not leidendende Altere. Denn sie, so die Begründung, litten im Gaza-Krieg am meisten. Über eine spezielle finanzielle Transaktion mit einer dort ansässigen Apotheke hat man die Medikamente finanziert.
In diesem Jahr sollte die jüngere Bevölkerung unterstützt werden. Es soll vor allem den Eltern geholfen werden, das Schulgeld für ihre Kinder aufzubringen. Für diesen Zweck hat die Eine-Welt-Gruppe 750 Euro an Beit-Sahour gegeben.